Potsdam verschmäht 50.000 € Erbe für ihren Stadtgründer

Die Stadt Potsdam gegen ein Denkmal ihres Stadtgründers.

Die Stadt verschmäht ein 50 000-Euro-Erbe für die Aufstellung einer Statue für Friedrich Wilhelm I., den Soldatenkönig und eigentlichen Stadtgründer Potsdams im Lustgarten!

Mit seiner kontinuierlichen Förderung hat er die 1. und 2. Stadterweiterung Potsdams ermöglicht. Er hat auf den Grundlagen der Vorgänger aus dem Dorf eine Stadt gemacht: Potsdam. Das einzige “Pläsir” dieses sperrigen und besonderen Barockfürsten war der solide und dauerhafte Ausbau Potsdams.

Potsdam wäre damit die einzige Stadt auf der Welt, die es vereitelt, dass mit privatem Geld ein Denkmal des eigentlichen Stadtgründers wieder aufgestellt wird. Von Washington D.C. über St. Petersburg bis zu Berlin, Neuruppin, Saarlouis und Pirmasens sehen das alle anderen anders. Ihre Stadtgründer werden mit Denkmälern geehrt.

Denkmal heißt: “Mensch, denk mal, denk mal nach über die Geschichte”.

Der “Soldatenkönig”, das ist im Vergleich zu den anderen Staatenlenkern seiner Zeit eben einmalig, hat eben genau so wenig Krieg geführt wie Friedrich Ebert oder Otto Braun. Otto Braun, dem tapferen sozialdemokratischen Ministerpräsidenten und dem jüngsten “Preußen”, dem zuletzt in Potsdam eine Denkmalehrung zuteilwurde.

Noch ist es nicht zu spät!

Das Denkmal gehört nach Potsdam an historischer Stelle im Lustgarten!