Vorschlag zur Synagoge überlegenswert
„Was kann man da noch machen?“ fragt sich so mancher, der die Diskussion um den Bau der Potsdamer Synagoge beobachtet. Es ist kaum fassbar, dass bei optimal erscheinenden Ausgangsbedingungen keine Einigung gefunden, sondern nahezu täglich mehr Öl ins Feuer gegossen wird. Wir haben eine Fläche an prominentester Adresse, die von der Stadt und dem Land für den Bau einer Synagoge zur Verfügung gestellt wird. Wir haben jüdische Gemeinden in Potsdam, die alle Ansprüche an einen synagogalen Raum stellen. Wir haben einen Entwurf für die Synagoge, der im Bauverein abgestimmt wurde und Zustimmung fand, auch von der Jüdischen Gemeinde und vielen anderen. Wir haben eine Diskussion, in der religiöse Prägungen und emotionale Welten miteinander reden, die ein sensibles Zuhören besonders erforderlich machen; eine Diskussion, in der starke Persönlichkeiten, von uns gern „Alphatiere“ genannt, miteinander ringen. Horst Mentrup spricht mit der Stimme des verwaltungserfahrenen Politikprofis. Ud Joffe spricht nicht in seiner Muttersprache, aber in dem Temperament seines Vaterlandes. Das Fokussieren auf diese beiden ist nicht hilfreich. Wichtig ist, dass beide begeisterungsfähig sind und für das Gleiche kämpfen … » ganzen Artikel lesen
