Mitteschön ruft die Politik auf, zu handeln!

Die letzten Ereignisse und Meldungen in Bezug auf den Landtagsbau geben Grund zu großer Besorgnis.

Das Finanzministerium und die BAM gehen augenscheinlich beim Landtagsschloss sehr lax mit gesetzlich festgelegter größtmöglicher historischer Annäherung um. Die war nämlich Voraussetzung für die Spende von Hasso Plattner!

Alles leere Versprechungen?
Durchwegung weg, Kupferdach weg, Billigvariante bei den Fenstern, wie lange braucht es noch, bis den Abgeordneten ein Licht aufgeht? Vielleicht erst, wenn der Bau steht, dann ist es aber zu spät!

Wir fordern alle Volksvertreter auf, Rechenschaft im Namen der Bürger zu verlangen. Rechenschaft über die dubiosen Berechnungen für das Kupferdach, Rechenschaft über die Einhaltung der Richtlinien für die historische Fassade.

Wo ist die Kontrolle im Finanzministerium?
Wer sitzt da und schaut der BAM auf die Finger?
Müssen hier wirklich immer wieder die Bürger selbst den Finger in die Wunde legen?
Was tut die Stadt Potsdam? Kontrolliert sie die Vorgänge?

Die BAM muss sich an den B Plan halten, der besagt: Ziffer 5.1: “In den Baugebieten SO 1, SO 2, SO 3, SO 5 und SO 6… sind Fenster, Türen und Toranlagen in Holz herzustellen. Ihr Erscheinungsbild, ihre Teilung sowie ihre Oberflächenbeschichtung haben den historischen Vorbildern aus der Zeit um 1912 zu entsprechen.”

Was gedenkt die Stadtverwaltung zu tun, dass die BAM diesen textlichen Festsetzungen auch folgt? Sind ggf. Sanktionen angebracht und werden diese auch angedroht?

Wir meinen, die Stadt darf sich bei diesem Thema nicht verstecken; sie muss öffentlich werden.