Mitteschön für eine grüne Mitte

Mitteschön hat viel erreicht, die Mitte wächst und wird immer schöner!

Nur eines macht uns noch Bauchschmerzen – zu wenig Grün!

Da, wo gebaut wird kann man natürlich noch nichts pflanzen, dass geschieht, wenn das Karree fertig ist. An anderen Stellen jedoch kann man jetzt schon damit beginnen.

Wir wissen, dass es Pläne gibt für den Steubenplatz mit schon größeren gewachsenen Bäumen als
Umpflanzung vom Staudenhof, dass wohl drei Bäume vor dem Mercure gepflanzt werden sollen und dass man die Flächen vor dem Filmmuseum begrünen will.

Die Breite Straße ist für uns aber nach wie vor ein Problemfall. Vor allem die Lustgartenseite bietet nur eine hässliche Betonanmutung. Die einstige Prachtstraße von Potsdam fristet immer noch ein trauriges Dasein.

Wir haben uns jedenfalls Gedanken gemacht und Computeranimationen erstellt, die zeigen, wie man die Straße und das Mercure enorm aufwerten kann.

Die Direktion vom Mercure Hotel war ganz begeistert von unserem Begrünungsvorschlag.
Allerdings die Mauer davor gehört der Stadt. Ob sich da etwas bewegt?
Da muss man wohl an die Platten vor der Wand ran!

Hohe Schule des Verdrängens

Kein Teilerhalt des Rechenzentrums nach 2026!

Die Diskussion heute in der 40. SVV-Versammlung hat einen schon sehr befremdet.

Es ging um die 500.000 € teure Machbarkeitsstudie zum „Forum an der Plantage“.

40. SVV-Versammlung Foto Frank Daenzer

Das Haus der Demokratie mit Plenarsaal wurde zwar wohlweislich nicht mehr groß erwähnt, aber immer noch träumen einige vom Teilerhalt des Rechenzentrums nach 2026.

Es fiel kein Wort, über das im Bau befindliche KreativQuartier.
Ein Bau, der als Ersatz des Rechenzentrums mit SVV-Beschluss vorgesehen ist und 40% mehr Fläche für Künstler und Kreative bietet.

Es fiel kein Wort über des Kuratoriumsbeschluss der Stiftung, der verbindlich festlegt, dass bei Einhaltung der Kubatur des Kirchenschiffes die vorgeschriebenen Abstandflächen einzuhalten sind.

Abstandsflächen die überhaupt nur noch den Teilerhalt eines Rumpf-Rechenzentrums möglich machen. Ein Rumpf-Rechenzentrum über die die Studie der stadteigenen Pro Potsdam bereits festgestellt hat, dass eine Sanierung und Betrieb unwirtschaftlich sind.

Machbarkeitsstudie Belius GmbH im Auftrag der Pro Potsdam

Es fiel kein Wort, dass in dem Übereignungsvertrag des Grundstückes für die Garnisonkirche, der Bau der ganzen Kirche als juristischer Fakt genannt wird.

Das zwei rechtliche Gutachten eindeutig festgestellt haben, eine andere Bebauung als ein Kirchenschiff ist satzungsmäßig nicht statthaft.

Mir kam es vor, als ob viele unter einer selbstverordneten Käseglocke saßen.

Eine halbe Million wird jetzt also wieder einmal in den Sand gesetzt, ähnlich, wie bei dem Gestaltungswettbewerb zum Lustgarten.

Barbara Kuster Mitteschön

2022 Rechtsgutachten zum Rechenzentrum und Grundstück Kirchenschiff ist da
2021 Offener Brief an den OB zum Abriss des Rechenzentrums
2018 Tschüss Rechenzentrum

Nachruf für Ralf Hildebrandt

Am 25. Juli 2023 ist Ralf Hildebrandt, ehemaliger Wirt der „Hohlen Birne“ im Holländischen Viertel an den Folgen eines schweren Fahrradunfalles mit 67 Jahren aus dem Leben gerissen worden.

Ralf hat unsere Bürgerinitiative stets unterstützt und bei vielen Veranstaltungen uns mit seinem Grill und Getränken zur Seite gestanden. Auch sein Herz schlug für den Wiederaufbau der Garnisonkirche.

Wir trauern um Ralf und sind in Gedanken bei seinen Angehörigen.

Bürgerinitiative Mitteschön

Fehlanzeige Bürgerbeteiligung Block IV Teil 2

Pro Potsdam stellt als Bauherr die Wettbewerbsergebnisse ihrer Vier Häuser an der Friedrich-Ebert-Strasse
im Block IV in der Potsdamer Mitte vor.
Ort: Im Foyer des Bildungsforums am Platz der Einheit.
10 Tage vom 10.07.2023 bis 19.07.2023 hat der interessierte Bürger die Möglichkeit, wenn er es überhaupt gewahr wird oder gerade nicht im Sommerurlaub ist, sich die Ergebnisse des Realisierungswettbewerbes anzusehen. Keine Veröffentlichung im Netz, wie beim Block III, geschweige denn vor der Juryentscheidung.

Die Behauptung, dass bei öffentlicher Bauherrenschaft (Pro Potsdam ist Bauherr) das Vergabeverfahren, anders als bei Privaten Bauherren, wie im Block III, die Verfahren anonym und geheim ablaufen müssen, ist nachweislich nicht richtig. Die Pro Potsdam hätte es nur von Anfang an vorher in der Ausschreibung den Interessenten bekannt geben müssen. Selbst wenn es, wie in diesem Fall, in den Vergabeunterlagen nicht vermerkt war, hätte die Pro Potsdam auch danach noch bei jedem der Architekten sich eine Genehmigung zur vorzeitigen Veröffentlichung einholen können.

Insofern haben wir jetzt die Aufgabe wahrgenommen und zeigen hiermit die Ergebnisse aus dem Realisierungswettbewerb im Internet. Siehe Galerie zum Schluss. Bitte ansehen und teilen!

Dabei fällt auf, es gibt drei Entwürfe, die den Vorgaben des Gebäudepasses folgen und den Portikus des Probenhauses zitieren. Leider schaffen es ein Eintwurf nur bis zur 1 Runde und zwei bis zur 2. Runde. Aber dann ist Schluss!
Der 1. Preis hat keinen Bezug mehr zum historischen Probenhaus.
Aber urteilt selbst!

Atelier Schmelzer Weber Architekten
Architekten BKSP
LKK Lehrecke Kammerer Keiß Architekten GmbH